Klima-Jugendbildung
Kostenfreie Schul- und Bildungsprojekte zu Klimaschutz und Klimaanpassung
- Klima-Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche ("Klimadetektive" für 3–9. Klassen, "Klima-Jugendrunde" ab 10. Klasse, auch für Berufsschulen geeignet)
- Unterstützung bei der Erstellung und Umsetzung schulinterner Klimaprojekte
- Angebote verschiedener Projekte vor Ort
Häufige Fragen
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Klima-Detektive gehen auf Spurensuche in ihrer Schule! Gemeinsam mit Architekten und Energieberatern erschließen sich Schülerinnen und Schülern der Klassen 4 bis 10 Grundlagen des klimagerechten und nachhaltigen Bauens und überprüfen das eigene Nutzerverhalten. Praxisnah wird die eigene Schule analysiert, anhand von Fragebögen und Arbeitsblättern werden Fachbegriffe und Zusammenhänge vermittelt. Licht, Luft, Wärme, Material und Konstruktion des Schulgebäudes werden unter die Lupe genommen und ihr Einfluss auf die Behaglichkeit und den Energiehaushalt ermittelt. Ziel des Projekts, das wir mit Förderung der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen der Klima-Allianz seit mehreren Jahren an Schulen in ganz Bayern durchführen, ist es, den Nachwuchs für das Thema Energieeffizienz und Klimaschutz in Gebäuden zu sensibilisieren.
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Ein Klima-Detektivleiter oder eine -leiterin kommt in die Klasse und arbeitet mir den Schülerinnen und Schülern. Die Lehrkraft sollte die ganze Zeit über anwesend sein.
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Den Schulen entstehen keine Kosten, die Experten werden von der Bayerischen Architektenkammer finanziert und von den beiden Staatsministerien für Wohnen, Bau und Verkehr sowie für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.
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2019 entstand mit der fridays-for-future Bewegung die "Klima-Jugendrunde" für ältere Schüler, Jugendgruppen und junge Erwachsene, wie z.B. Jugend-Beiräte von Städten und Gemeinden. Mit einem Impulsvortrag, Workshop-Runden und einem Diskussionsforum befassen sich die Teilnehmenden mit (städte-)baulichem Klimaschutz und Klimaanpassung. Dabei können auch konkrete Projekte Anlass für eine Klima-Jugendrunde sein. Mit der Vermittlung relevanter Informationen und aktueller Daten zu Nachhaltigkeit, Kreislaufgerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit werden zu Beginn die Zusammenhänge des Klimawandels und der Bauwirtschaft wie auch die Handlungsspielräume jedes Einzelnen offengelegt. Anschließend können alle Beteiligten mit den gemeinsam definierten Zielen im Blick, die notwendigen Maßnahmen zusammenstellen und sich auf den Weg machen.
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Zielgruppe: Jugendliche ab ca. 14 Jahren (ca. 9. Klasse), alle Schularten, Schüler AG's, P-Seminare, Jugendgruppen, Jugendbeiräte etc.
Mitwirkende: energieberatende Architekten
Dauer: ca. 2–3 Stunden
Formate: digitales, hybrides Format oder vor Ort Veranstaltungen möglich -
Plattform Wissen + Austausch
- Impulsvortrag zum zukunftsfähigen nachhaltigen Planen und Bauen "von der Stadtgestaltung bis hin zum Gebäude"
- Austausch mit den Schülern über die hierbei relevanten Themen und übergeordneten Zusammenhänge und Klimaauswirkungen
- Vorstellung der Thementische
Thementische + Workshops
- Stadtraumqualität und Mobilitätsschnittstelle (Quartier und Gebäude)
- grüne und blaue Infrastruktur
- soziale Aspekte der Stadtgestaltung
- Planen und Bauen im Kreislauf
- Gebäudebetrieb und -nutzung
- Energieversorgungen
- Artenvielfalt etc.
Plenum + Ausblick
- Vorstellung Ergebnisse + Strategien + Maßnahmen
- Fragen + Diskussionsforum "Wie wollen wir in Zukunft leben – in Metropolen, Städten, Siedlungen im ländlichen Raum"
Die Klima-Jugendbildung der BEN wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und dem bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.