Publikationen zur Nachhaltigkeit

Publikation »Nachhaltigkeit gestalten«

Welche Maßnahmen sind für ein nachhaltiges Projekt relevant? Wann sollten im Planungsprozess bestimmte Entscheidungen getroffen und Planungspartner eingebunden werden? Welche Grundlagen sind notwendig, um optimal nachhaltig handeln zu können? Was muss man hierfür wissen? Welche Rahmenbedingungen und Hilfestellungen bieten Gesetze, Normen, Förderungen, Leitfäden, technische Programme, Online-Portale und Beratungsstellen.

Die Publikation beantwortet diese und weitere Fragen und hinterlegt sie mit weiterführenden Informationen und anschaulichen Grafiken – eine ideale Grundlage für die Zielfindung und Absprachen zwischen Planer und Bauherren.

Fünf übergeordnete Nachhaltigkeitskriterien "Funktionalität und Komfort", "Energie", "Material", "Schadstoffe" und "Wirtschaftlichkeit" bilden die Grundlage für die umfassenden Inhalte. Es wird aufgezeigt, welche Optionen und Potenziale bestehen und wie sich diese möglichst frühzeitig im Planungsprozess verankern lassen. Das Spektrum reicht von einfach umsetzbaren Maßnahmen bis hin zu komplexen Lösungen für Bauaufgaben kleinerer und mittlerer Größe.

CO2e-Neutralität 2031 der Bayerischen Architektenkammer

Am 29. November 2019 hatte die Vertreterversammlung der Bayerischen Architektenkammer mit großer Mehrheit einen Grundsatzbeschluss für mehr Klimaschutz gefasst und damit einer Selbstverpflichtung der Kammer zum Klimaschutz zugestimmt. Seither werden laufend entsprechende Maßnahmen hin zur klimaneutralen Kammer umgesetzt. Dabei bezieht die Bayerische Architektenkammer in den Prozess sowohl die von ihr genutzten Immobilien als auch den Geschäftsbetrieb mit ein und die Projektgruppe "CO2-Bilanz der Bayerischen Architektenkammer" begleitet das Projekt weiter.

Zeit für eine weitere Zwischenbilanz...

Die klimapolitischen Rahmenbedingungen, innerhalb derer gesellschaftliche Entwicklungen – und somit auch die Planung, der Bau und der Betrieb von Gebäuden – stattfinden, haben sich weiter konkretisiert und deutlich verschärft. Diese verschärften Klima- und Emissionsziele, das begrenzte CO₂-Restbudget sowie die aktuelle Rechtsprechung verdeutlichen den wachsenden Handlungsdruck und die Notwendigkeit einer deutlich beschleunigten Transformation. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Ziel der Bayerischen Architektenkammer, bis 2031 klimaneutral zu werden, weiter an Bedeutung. Der bereits 2019 gefasste Beschluss erweist sich als vorausschauend und gesetzeskonform.

Seit dem CO2-Bericht 2023 wurden technische und bauliche Maßnahmen weitergeführt. Gleichzeitig rücken der tägliche Betrieb und die Mobilität stärker in den Fokus. Die Erfahrungen zeigen, dass wirksamer Klimaschutz nur durch ein Zusammenspiel von guter Planung, Suffizienz, hoher Umsetzungsqualität und bewusstem Nutzerverhalten erreicht werden kann. Ein ressourcenschonender und effizienter Gebäudebetrieb wird zunehmend zur strategischen Kernaufgabe der Bayerischen Architektenkammer. Klimaschutz wird nicht nur technisch umgesetzt, sondern fest in den täglichen Arbeits- und Betriebsabläufen verankert. Die bisherigen Maßnahmen zeigen, dass die angestrebten Emissionsminderungen gegenüber 2019 erreichbar sind. Gleichzeitig wird deutlich, dass bis 2031 nicht alle Emissionen vollständig vermieden werden können. Für die verbleibenden unvermeidbaren Emissionen müssen belastbare und qualitätsgesicherte Kompensationsstrategien entwickelt werden. Dabei bleibt die Emissionsvermeidung stets die vorrangige Maßnahme.

Der vorliegende Bericht dokumentiert diesen Weg. Er zeigt, dass Klimaneutralität nicht das Ergebnis einer einzelnen Maßnahme ist, sondern das Resultat eines fortlaufenden, vielschichtigen Prozesses. Für die Mitglieder der Kammer bedeutet der Weg zur CO2-Neutralität ihrer Kammer zugleich eine Erweiterung des eigenen Selbstverständnisses: Planung und Betrieb von Gebäuden umfassen Verantwortung für Nutzung und Ressourceneinsatz im gesamten Lebenszyklus. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein. Sie erfordern präzise Steuerung, vorausschauende Entscheidungen und weiterhin die Bereitschaft, bestehende Routinen zu hinterfragen. Die Bayerische Architektenkammer stellt sich dieser Aufgabe – in dem Bewusstsein, dass die Transformation des Bauens und Betreibens nicht nur eine technische, sondern vor allem eine Frage der Haltung ist. Weitere Einzelheiten lesen Sie im aktuellen 4. Statusbericht 2025.

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  • Leitfaden für mehr Grün an öffentlichen Gebäuden: "Werkzeugkasten Artenvielfalt", StMB
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  • Instrumente zur Klimaanpassung vor Ort – Eine Arbeitshilfe für Kommunen in Bayern, StMUV
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  • Leitfaden "Wassersensible Siedlungsentwicklung", StMUV
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  • Bezahlbar klimagerecht bauen – Kosten-Nutzen-Bewertung von Maßnahmen im Lebenszyklus, StMUV und StMB
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  • Das nachhaltige Haus – heute für Morgen bauen, Bayerisches Landesamt für Umwelt
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  • Klimaanpassung in der Stadt, Bayerisches Landesamt für Umwelt
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  • Handbuch "Besser Bauen in der Mitte", Bundesstiftung Baukultur
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  • A wie Zirkulär – ein Leitfaden zum Planen und Bauen im Kreislauf, Architektenkammer Berlin 
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  • Leitfaden – Wegweiser für kunststofffreies Bauen, Praxisorientierte Unterstützung für eine bewusste Auswahl und Reduktion von Kunststoffen im Bauwesen, Hochschule München
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  • Heimische Bäume und Sträucher als Chance im Klimawandel Empfehlungen für artenreiche und klimafitte Kommunen in Bayern, Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege
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